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Warum wir Vitamin D brauchen

Unser Körper produziert Vitamin D, wenn Sonnenstrahlen auf unsere Haut treffen. Es wird deshalb auch als Sonnenschein-Vitamin bezeichnet.

Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Strahlungen: UV-A und UV-B-Strahlung. UV-B Strahlung interagiert in der Haut mit einer Variante des Cholesterins – es entsteht Vitamin D. Fensterglas, ob im Auto oder zu Hause, ist durchlässig für UV-A, aber nicht für UV-B-Strahlung. Es reicht nicht, sich an einen sonnigen Fensterplatz zu setzen und die Ärmel hochzukrempeln.

Am besten hält man sich draußen auf. Das ist die natürliche und einfachste Art, das Vitamin D Level aufzustocken – aber vor allem im Winter leider nicht immer möglich. Eine weitere Möglichkeit ist, sich die ausreichende Menge des Vitamins über die Ernährung zuzuführen.

Vitamin D ist nicht nur eine einzige Substanz – Vitamin D steht für eine Reihe verschiedener Moleküle. Wird es in unserer Haut produziert oder mit der Nahrung aufgenommen, liegt es zunächst in inaktiver Form vor. So beginnt es sein Dasein auf unserer Haut als Vitamin D3 (Cholecalciferol), während es in Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln meist als Vitamin D2 vorliegt (Ergocalciferol) – es gibt allerdings auch viele Präparate, die Vitamin D3 enthalten.

In beiden Fällen gelangt es anschließend in die Leber und wird in die zirkulierende Form des Vitamins (Calcifediol) überführt. Dieses wird dann als Molekül von den Ärzten im Blut gemessen, von dem sie erstaunlich oft einen Mangel feststellen. Danach gelangt es als Vitamin D in die Niere, wo es aktiviert wird.

Wie viel Vitamin D brauche ich?

Im Grunde hängt die Menge an Vitamin D, die unser Körper selbst herstellen kann, von zwei Faktoren ab: 1. Hauttyp und 2. die Menge an UV-B-Strahlung, die unsere Haut erreicht. Es gilt ein Gleichgewicht herzustellen: Bei zu wenig Strahlung riskiert man einen Vitamin-D-Mangel, zu viel erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken und beschleunigt die Hautalterung.

Es ist schwierig, an dieser Stelle allgemeingültige Empfehlungen zu geben, denn die Menge, die für jeden von uns ideal ist, kann sich von Mensch zu Mensch dramatisch unterscheiden.

Damit alle Körperfunktionen normal ablaufen können ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D wichtig. Ob es auch Vorteile bringt, seinem Körper darüber hinaus noch zusätzlich Vitamin D zuzuführen, ist jedoch nicht erwiesen.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viel Sonnenlicht du für eine gute Versorgung brauchst, gibt es zahlreiche Online-Ressourcen. Zunächst kannst du den UV-Index deiner Stadt überprüfen: Liegt der unter 3, sollte bereits eine halbe Stunde in der Sonne ausreichen, wenn du keine besonders empfindliche Haut hast. Liegt er bei 3 oder höher, können Menschen, die eine eher hellere Haut haben, noch schneller genügend Vitamin D produzieren – 5 bis 10 Minuten können ausreichend sein.

Achtung: Diese Zahlen gelten primär für Menschen mit helleren Hauttönen. Dunklere Haut kann zur Produktion derselben Mengen Vitamin D deutlich mehr UV-B-Strahlung benötigen; sogar bis zu dreimal so viel!

Noch wichtiger wird eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung, wenn du weit im Norden wohnst, wo es in den Wintermonaten praktisch kein Sonnenlicht gibt (Berlin oder Hamburg zum Beispiel). Geeignete Lebensmittel dazu sind unter anderem Eier, Leber oder Lachs.

Unterm Strich ist Vitamin D in der Nahrung aber knapp und kommt dort deutlich weniger vor als andere Vitamine.

Mit am besten verstanden und auch am in der Literatur am umfangreichsten belegt, ist die Wirkung von Vitamin D auf unsere Knochen. Hier ist das Vitamin zur Regulierung der Aufnahme von Kalzium, Phosphor und Magnesium verantwortlich und trägt so zu ihrer Erhaltung bei.

Auch am Auf- und Wiederaufbau neuer oder abgenutzter Knochen ist Vitamin D beteiligt.

Fast interessanter – vor allem zu dieser Jahreszeit: Vitamin D kann unsere Stimmung regulieren und unser Immunsystem stärken. Ähnlich unseren FLINOA CBD Produkten.

Nehme ich Vitamin D lieber morgens oder am Abend ein?

Einen idealen Zeitpunkt, um Vitamin D einzunehmen, gibt es nicht. Ein paar Dinge kann man beachten, damit der Körper möglichst viel von dem Stoff aufnehmen kann.

Vitamin D ist nämlich schlecht wasser-, dafür ziemlich gut fettlöslich (Genau! Bei CBD ist es genau so!). Deshalb gilt die Empfehlung, Vitamin D am besten nach einer Mahlzeit einzunehmen; vor allem, wenn die schön fettreich war. Das ist aber eher als Vorschlag zu verstehen – einige Ärzte schlagen vor, Vitamin D einfach gleich morgens einzunehmen. Das macht es leichter, die Einnahme zur Gewohnheit werden zu lassen und verringert die Chance, dass man es nach der Mahlzeit vergisst. Andere behaupten, der genaue Zeitpunkt der Einnahme sei gar nicht so entscheidend, solange man es nur nimmt. Macht man sich bewusst, wie Vitamin D in unseren Organismus gelangt – nämlich nach Sonneneinstrahlung über unsere Haut – kann einem eine Einnahme tagsüber durchaus sinnvoll scheinen.

Zur Rolle des Vitamins im Schlaf-wach-Rhythmus herrscht in der Wissenschaft noch keine eindeutige Klarheit. Einige Forscher berichten einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einer geringen Schlafqualität. Grund dafür könnte eine mangelbedingte Störung der Melatoninproduktion sein. Aber wie gesagt – die Forschung ist hier noch lange nicht am Ende.

Warum nehmen Menschen überhaupt Vitamin D?

Für ein gut funktionierendes Immunsystem ist die richtige Menge an Vitamin D unerlässlich. Ein Mangel kann mit einer ganzen Reihe von Problemen assoziiert sein, z. B. mit erhöhtem Blutdruck, erhöhter Anfälligkeit für Depressionen und Angstzustände, Knochen- und Muskelschmerzen und allgemeiner Müdigkeit.

In Studien konnte beobachtet werden, dass es Personen mit einem höheren Vitamin-D-Spiegel leichter fiel, gegen depressive Verstimmungen anzukämpfen. Das Vitamin kann, so die Vermutung der Forscher, Stimmungsungleichgewichte regulieren und Menschen mit Depressionen und Angstzuständen dabei helfen, mit ihren Beschwerden umzugehen. Bisher zeigen die Ergebnisse aber lediglich eine Korrelation – ob auch ein kausaler Zusammenhang besteht, ist noch nicht endgültig geklärt.

Vitamin D auf der Haut

Das Risiko, einen Vitamin-D-Mangel auszubilden, ist von Person zu Person verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. Menschen, die in Großstädten oder in Regionen mit wenig direktem Sonnenlicht leben, benötigen tendenziell mehr Vitamin D als Personen, die an Orten mit mehr direkter Sonneneinstrahlung zu Hause sind. Klar – in größeren Städten gibt es mehr Hochhäuser und generell große Strukturen, die das Sonnenlicht abfangen.

Ähnliches gilt für die Hautfarbe: Dunklere Hauttypen brauchen mehr Strahlung, als hellere, um dieselbe Menge Vitamin D zu produzieren.

Vitamin D für Frauen?

Frauen sind generell anfälliger für einen Vitamin-D-Mangel; das gilt insbesondere für Schwangere, denn die müssen gleich zwei Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Das ist wichtig, denn nur so kann eine ungestörte Entwicklung und ein ausreichendes Knochenwachstum gewährleistet werden. Bei werdenden Müttern kann also ein Blick auf den Vitamin-D-Wert im Blut besonders ratsam sein. Bei Bedarf sollte mit spezieller Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln nachgeholfen werden.

Was lernen wir daraus?

Für viele gesunde Erwachsene und Kinder kann Sonnenlicht in moderaten Mengen ausreichend sein, damit der Körper genügend Vitamin-D produziert. Draußen zu sein, bei Sonnenlicht und frischer Luft, ist natürlich immer super.

Vitamin D ist eines der vier fettlöslichen Vitamine (die anderen drei sind Vitamine A, E und K) – das bedeutet, dass der Körper es im Fettgewebe einlagern und bei Bedarf freisetzen kann. Eine Art Speicher. Gute Nachrichten also für diejenigen von uns, die weiter oben im Norden leben, wo das mit dem Sonnenlicht in den Wintermonaten gar nicht mal so einfach ist. Das bedeutet aber auch, dass man im Sommer viel Zeit draußen verbringen sollte, denn nur so können die Speicher gefüllt werden.

Für wen könnte sich also eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D lohnen?

Ältere Menschen, oder Menschen, die zu Knochenbrüchen neigen, Menschen mit dunklerem Hauttyp, Schwangere und all jene, die regelmäßig viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen haben ein erhöhtes Risiko für einen möglichen Vitamin-D-Mangel.

Wer sich nicht sicher ist, kann sich beim Arzt auch speziell auf den Vitamin-D-Gehalt im Blut checken lassen.

Hinweis

Die von uns bereitgestellten Informationen beruhen auf anerkannten Studien und dienen ausschließlich der neutralen Information zum Thema Cannabis. Sie dienen nicht zu Behandlungszwecken, Diagnosen oder Heilung von Krankheiten. Diese Informationen ersetzen keine fachliche Beratung durch Ärzte. Wir garantieren nicht für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Information.